Nun ist die erste halbe Woche meines großen Abenteuers schon wieder vorbei.
Heimat ist ein geistiger Raum, in den wir mit einem jeden Jahre tiefer eindringen.
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(Reinhold Schneider)
Auf der einen Seite habe ich dieses „Alles Neu“-Gefühl auf der anderen Seite fühlt es sich an, als wäre ich ewig hier. Viel Zeit der ersten Tage ist für die Wohnung draufgegangen. Es war trotz der Bemühungen der Vermieter doch noch einiges zu besorgen und zu tun. Für den fehlenden Stauraum fielen mir, oder besser meiner Tochter, eine Kleiderstange und ein Regal ein. Nun kennen wir La Villa, die Shoppingmall in La Orotava schon ganz gut. Wichtig war es für mich, die Vorhänge im Wohnbereich flächendeckend zu gestalten. Vor meiner Terrasse führt ein halb öffentlicher Weg lang. Das Gefühl, jeder kann mein Leben im Vorbeigehen begutachten, fühlte sich nicht so gut an. Dafür haben wir ebenfalls eine Lösung gefunden.

Meine neuen Nachbarn
Einige meiner neuen Nachbarn habe ich schon kennengelernt, da ist ein alter sehr freundliche Herr aus den Niederlanden, der auf dem Weg vor der Terrasse allmorgentlich seine Bahnen zieht. Dann habe ich eine fröhliche Brasilianerin getroffen, die nebenan wohnt. Super nett finde ich bisher, den Besitzer des Barbershops am der Ecke, der immer zu einem Schwätzchen aufgelegt ist. Mit I. einer anderen deutschen Auswanderin, die ich bei Facebook kennengelernt habe, werde ich mich wahrscheinlich zum gemeinsamen Spanischkurs anmelden. Zu zweit ist es bestimmt lustiger.

Zeit für Urlaub
Zeit für Urlaub und Freizeit blieb aber auch, gestern war ich mit meiner Tochter in Bajamar und Punta del Hidalgo, dazu gibt es ein Reel bei Insta. Dort ist das Meer entfernt nfach unglaublich toll, es gibt Naturpools, wo die Wellen bestimmt 10/15 Meter hochschlagen. Viele Surfer sind unterwegs, dazu eine grandiose Steilküste. Vor 48 Jahren war ich mal 4 Wochen in Bajamar im Urlaub. Vom lustigen Hobby meiner Mama habe ich schon bei Facebook erzählt.
Ein kleines bisschen schwierig gestaltet sich das auswärts Essen für meine Tochter, die Vegetarierin ist. Häufig bleiben die kleinen kanarischen Kartoffeln oder Salat. Selbst da muss man aufpassen, dass sich auf dem Ensalada mixta nicht eine Portion Thunfisch ist. Das ist ziemlich einseitig und tut mir richtig leid. Gestern nach dem wirklich sehr guten Hotelessen, meinte sie: „Ich glaube, ich bin das erste Mal hier, wirklich satt“.








Ab heute machen wir Urlaub im Urlaub und sind 4 Tage in einem schönen Hotel im Süden der Insel. Meine Tochter hat es verdient.

Fortsetzung folgt …
Liebe Ela,
das klingt als wenn du bereits in deinem neuen Wohnumfeld angekommen bist! Wie schön. Ich wünsche dir und deiner Tochter einen schönen Urlaub im Urlaub.
Ganz liebe Grüße aus Berlin
Monika
Vielen Dank liebe Monika! Es fühlt sich erstaunlich ’normal‘ und gut an. Aber die Stunde der Wahrheit erwartet mich wohl erst, wenn meine Tochter weg ist.
Alles Liebe
Manuela