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Reisetagebuch Gran Canaria 21-24/28 – Verliebt in Puerto de Mogan

Ganze 4 Wochen mit  Mutter, Tochter, Omi und Rolli, unterwegs auf Gran Canaria

Unglaublich, ich habe mich in diesem Urlaub bereits zum 2. Mal verliebt, von Meloneras habe ich bereits erzählt, aber mindestens genauso sehr nimmt mich Puerto den Mogan gefangen. Ganz bestimmt nicht nur wegen des wunderbaren Marktes, okay, der trägt bestimmt dazu bei. Vielleicht bin ich ja auch noch immer ein wenig high vom Marktbesuch?

Puerto de Mogan ist ein zauberhaft, sowohl die Altstadt als auch der neue, touristische Ort. Hier waren in der Tat hochbegabte Architekten am Start. Der Ort wird immer als Venedig der Kanaren bezeichnet, aber auch wenn es ein paar Kanäle und Brücken gibt, erinnert es viel mehr an eine griechischen Küstenort, allein ob der vorherrschenden Farben Weiß und Blau. Umgeben von den kargen grauen Bergen, die noch immer an die aktiven Vulkane und an die Lavaströme, die einst geflossen sind, erinnern. Mitten darin der charmante, pittoreske Ort mit unendlich vielen blütenberankten Mauern, Palmen allerorts, grüne Brücken, dem knallblauen Meer, dem einladenden Strand und dem Jacht- und Fährhafen. Unzählige (meist) gute Restaurants und Cafes reihen sich an der Promenade, von der man das bunte Treiben am kleinen Stadtstrand beobachten kann, die ein und auslaufenden Fähren nach Puerto Rico, Anfi Beach und Arguineguin. Leider hatte ich keine Gelegenheit diese beiden Ziele (Infos habe ich verlinkt) anzusehen, da meine beiden Begleiterinnen große Angst vor Seekrankheit haben. Ich erinnere mich noch gut genug an die zahllosen Ko**tztüten, die ich für meine Mutter bei einer Helgolandfahrt wegtragen musste und und bei meiner Tochter habe ich erlebt, dass ihr auf dem Tretboot im Mittelmeer schlecht wurde. Nun, wer mal versucht hat zu treten, ein Boot zu steuern und dabei sein Kind (sie war höchstens 12) festzuhalten, weil es über Bord hing, versteht mich.

Hier tun wir nicht viel, liegen an einem der Pools, genießen das kühle Nass, bummeln in den und durch den Ort, probieren immer wieder neue Restaurants, werden selten enttäuscht. Auch im Hotel haben wir gegessen, der Italiener hatte leider an diesem Tag geschlossen, aber im Speisesaal gibt es ein wirklich leckeres Buffett für einen guten Preis. Anschließend waren wir noch in der Bar, dort gab es jeden Abend ein kleines Programm und füher am Abend gibt es natürlich auch eine Minidisco.

Das Leben kann so schön sein, hier spüre ich sie, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.

Wir wollten eigentlich nur bis Sonntag bleiben, haben aber, weil es so herrlich war zwei Tage verlängert. Am Dienstag geht es dann nach einem letzten köstlichen *****Sterne-Frühstück. Allein die Churros getunkt in herrlich dicke und super leckere heiße Schokolade ist jede Sünde wert.

Aber es hilft ja nichts, unser langer Urlaub ist fast zu Ende, wir müssen zurück nach Playa del Ingles in unser Apartement, noch ein paar Mitbringsel kaufen und die Koffer aus-, um und einpacken. Das ist jedenfalls der Plan.

Leider müssen wir erleben, dass die Bauarbeiten nicht nur nicht beendet sind, sondern eher intensiviert wurden. Es ist nun tatsächlich so, als würde der Presslufthammer sich direkt in unseren Köpfen breitmachen. Ich bin jemand, deren Glas stets halbvoll ist und bin gut darin aus jeder Situation das Beste zu machen. Aber es ist so schlimm, ich kann das meiner 88-jährigen Mutter einfach nicht zumuten und meinen (unseren) Nerven auch nicht. Weder die Rezeption noch der Vermieter können helfen und darum … das kommt im nächsten Teil.

Infos für Rollifahrer:innen und -schieber:innen

Über Puerto de Mogan bezüglich Rollstuhl-Freundlichkeit habe ich bereits geschrieben, auch über unser Hotel. Alle Linienbusse sind für die Mitnahme von Rollstühlen ausgelegt, ebenso die Fähren (ohne Gewähr). Es gibt in Rollstuhltaxen in recht großer Zahl, die man telefonisch (auf englisch) bestellen kann (z.B. hier)

Anschließend an den letzten Teil des Reisetagebuchs wir eine Seite mit Tipps und Hinweisen, sowie mit Infos zu unsere Unterkünften erscheinen. Falls es dringende fragen gibt, schreib es in die Kommentare oder aber sende mir eine
E-Mail.

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