Barcelona, Familia Sagrada & Sitges, Reisen durch die Welt

Barcelona: Ausflug nach Sitges und ein Kurzbesuch am Montjuig

Schon im Vorfeld unserer Reise hatten wir uns vorgenommen, einen Tag am Strand zu verbringen. Ich hatte gelesen, dass der Stadtstrand von Barcelona an Feiertagen enorm voll ist und darum habe ich geschaut, wo es in einem Radius von ca. einer dreiviertel Stunde weitere, schöne Strände gibt. Es stehen einige zur Auswahl, aber wir entschieden, uns für Sitges.

Bahnhof Santa/Barcelona

Von dem Ort hatte ich schon viel gehört, ein Freund hatte sehr davon. Geschwärmt: „Süß, malerisch, sehr spanisch mit wunderbaren Stränden“, sollte er sein, so er.  Wir lieben Orte,  mit engen, schönen alten Gassen, als Draufgabe ein langer, sehr feiner und flachabfallender Sandstrand. Perfekt! Somit hatte er noch dazu alles, was es in meiner Wahlheimat Puerto de la Cruz nicht gibt. Nicht wirklich nachgedacht, hatte ich über den Umstand, dass nicht nur wir diesen Plan hatten, sondern auch viele, sehr viele andere Menschen. Entsprechend war der Regionalzug brechend voll. Kein Wunder bei den Preisen, die Tickets kann man am Automaten kaufen, sie kosten hin und zurück 2,80 €. Ich hatte Glück und ergatterte einen Sitzplatz. Meine Tochter musste leider stehen.

Sitges holt mich sofort ab

Bahnhof Sitges

Zum Glück machte das bezaubernde Städtchen Sitges alles wett, wir waren total bezuckert. Es ist wirklich sehr süß. Wie die Immobilienpreise in den Fenstern der zahlreichen Makler zeigen, sind nicht nur wir dieser Ansicht. Auf dem Weg Richtung Strand gönnten wir uns noch einen leckeren Kaffee und schauten Menschen. Allein das wäre eine tagesführende Beschäftigung. Ein bisschen erinnert es an der Straßenbild in Ibiza Stadt: eine Mischung aus bunt, verrückt, schön und doch sehr schick.

Vamos a la Playa

Eis mit Turm (sehr gut!!!)

Wir entschieden uns gegen zwei Liegen und einen Schirm, weil die Preise wirklich heftig waren und wir beide eh nicht das große Liegefleisch haben. Ein Sonnenschirm plus zwei Liegen kostet 40 € pro Tag. Wir beschlossen, das lieber später in unser Essen zu investieren. Aber erstmal machten wir es uns auf unseren Handtüchern am Strand gemütlich. Wir waren sogar zweimal im Wasser, es war einfach herrlich. Als wir irgendwann genug vom Sand und Sonne hatten, haben wir uns ein nettes Restaurant gesucht und wirklich gut gegessen.

Auch auf dem Rückweg musste meine arme Tochter leider  wieder stehen und wir waren erst gegen 22:30 Uhr wieder im Hotel. Verpasst haben wir dadurch allerdings den magischen Brunnen, der ja quasi genau gegenüber von unserem Hotel war/ist.

Stattdessen haben wir dann nach diesem wirklich gelungenen Tag noch einen Absacker oben in der Rooftop- Bar genommen. Da wir sowieso wirklich ziemlich ko waren, war uns das gar nicht so Unrecht.

Montjuic – die letzten Stunden in Barcelona

Montjuic

„Erlaube mir zu sagen, wie sehr ich Barcelona liebe – eine bewundernswerte Stadt, voller Leben, intensiv, ein Hafen, offen für Vergangenheit und Zukunft.“

(Le Corbusier)

Unsere Flüge würden beide – im Abstand von nur 5 Minuten – kurz vor Vier Uhr starten. Da der Flughafenbus quasi vor unserem Hotel startete, beschlossen wir zumindest noch einem oberflächlichen Eindruck des Montjuic zu gewinnen. Auch ihn konnten wir in ca. 10 Minuten Fußweg erreichen. Interessanterweise führen von seinem Fuß Rolltreppen nach oben. So was habe ich ehrlich gesagt noch nicht gesehen.

Eine gute Idee? Rolltreppen statt Kurzatmigkeit 😉

Auch er wurde in seinem gegenwärtigen Zustand wie der Poble Espanyol  anlässlich der Weltausstellung 1929 so gestaltet. In der alten Festung oben auf dem Berg befindet sich ein Museum, das sehr spannend wirkt und auch am Fuß  befinden sich einige Museen. All das müssen wir uns für den nächsten Aufenthalt aufheben.

Hasta la Vista Barcelona, wir kommen ganz bestimmt wieder!

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