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Wie es zu ‚faltenfreie Seele kam, Teil III

Hurra, der Guido ist da!

Andrea hatte sofort gemerkt, dass meine Knie vor lauter Aufregung zitterten. Mein vegetatives Nervensystem war völlig außer Kontrolle, ich schwitze wie verrückt, was heißt Sturzbäche ergossen sich über meinen Körper, was mit dann wiederum so peinlich war … (Wer kennt diesen teuflischen Kreislauf?). Wie konnte ich nur auf die Idee kommen, ich hätte etwas zu erzählen, was viele Menschen interessierte? Hört man nicht immer wieder von Zeitungsleuten, die komplett lügen, alles verzerren und …

Stop! Halt! Jetzt kam erstmal ER, Guido Maria Kretschmer. Ich mochte ihn schon seit den Anfängen von Shoppingqueen sehr, seine lockere Art, wie er Wahrheiten verpackt in strahlendes Lächeln verkauft, aber auch die Wärme, die er ausstrahlt.

Tatsächlich, ich hatte mich nicht geirrt, er war im Fernsehen total authentisch und in Wirklichkeit genauso warmherzig, begeisterungsfähig und locker. Guido benahm sich gar nicht wie ein Star, auch wenn ständig jemand um ihn herum sprang um ihn neu abzupudern. So ein kleines Make over hätte auch mir gut getan, aber leider kam niemand auf die Idee und natürlich traute ich mich nicht zu fragen.

Die nächsten gut zwei Stunden im Gespräch fühlten sich, sitzend in einer gemütlichen Couchgarnitur, an, wie ein Treffen mit vertrauten Freunden. Meine Aufregung löste sich ganz schnell. Er kann unglaublich charmant fragen und gab mir das Gefühl wichtig, einzigartig und spannend zu sein. Immer ging er auf mich ein. Erzählte mir davon, dass ihn mein Satz

Seelen kriegen keine Falten

(Manuela Buyny, 2021)

zu Tränen gerührt hätte und er gleich seinen Frank angerufen hatte, um ihm vorzulesen, was ich geschrieben hatte. Das machte mich ein bisschen stolz.

Nach gut einer Stunde war das Interview eigentlich vorbei, aber quasi in letzter Minute, stellten wir beide durch meine Locken noch eine Gemeinsamkeit fest, wir sind beide von Josephine de Beauharnaise (die erste Frau von Napoleon) fasziniert, liebten Malmaison und so tauschten wir uns dann noch eine weitere Stunde aus. Es hat so einen Spaß gemacht, dann musste Guido los, zum Dreh der (leider, aber verständlicherweise gefloppten) Hochzeitsshow. Vorher wurden noch Fotos gemacht, für die man dann tatsächlich auch mir etwas Puder gönnte.

Beim Abschied meinte Guido dann, ich sollte doch einen Blog schreiben zum Thema, Mode und Handicap, lieber Guido, hier ist er, allerdings sehr viel weiter gefasst. Falls ihr mein Interview lesen möchtet, könnt ihr hier die Guido nachbestellen (Werbung): https://shop.brigitte.de/de_DE/einzelhefte/einzelausgaben/guido-11-2021/2023153.html

„Meine Guido“ (Guido 11/21)

2 Gedanken zu „Wie es zu ‚faltenfreie Seele kam, Teil III“

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