2021-09__Mallorca (mit Rolli)

Hola Mallorca, Cala Millor soll barrierefrei sein! Part I – Wie es dazu kam …

Dürfen wir mit Eka fliegen?

Das war hier die Frage! Im Frühjahr war Josy, die ja gleichzeitig berufsbedingt für alle medizinischen Fragen in der Familie zuständig ist, davon überzeugt, dass Flugreisen mit Eka nicht mehr möglich sein werden. Eigentlich wollte meine Mum auch viel lieber nach Baden-Baden, aber es gab für die einzige in Frage kommende Zeit keine Unterkunft, die barrierefrei, zentrumsnah und bezahlbar war. Nachdem sich meine Tochter mit befreundeten Ärzten und unserer Hausärztin unterhalten hatte, fand sie die Idee eines kurzen Fluges gut. Schließlich ist ein solcher wirklich weniger strapaziös als eine 8-stündige Bahnreise.

Was suchten wir? Ein Ziel, das mit unter drei Flugstunden erreichbar ist, mit guter medizinischer Infrastruktur und angenehmem Klima. Es sollte möglichst barrierefrei sein und die Küche durfte nicht zu exotisch und vor allem keinesfalls knoblauchlastig sein.

In die engere Auswahl kamen Spanien, Italien, Kroatien, Portugal und Griechenland. Nach Griechenland wollte Eka wegen des Knoblauchs nicht. In Italien fanden wir keine barrierearme Gegend unweit eines Flughafens. Portugal wollte Mama nicht und Josy wollte nicht nach Kroatien. Letztendlich entschieden wir uns, für das uns am besten bekannte Ziel mit vielen deutschsprachigen Menschen und allen erfüllten Voraussetzungen. Zudem spreche ich auch noch ein wenig Spanisch.

Das erste Mal waren Eka und ich 1969 auf Mallorca und haben dort die Mondlandung gesehen, wie oft wir insgesamt da waren, weiß ich nicht. Mit der Wahl des Ortes war ich nicht wirklich glücklich, Orte, die sich an einer langen Straße entlangziehen, sind nicht meins. Aber für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, schien dieser Ort perfekt. Mehr dazu gibt es in den weiteren Teilen des Reiseberichts. Die Entscheidung war gefallen, wir würden nach Cala Millor auf Mallorca reisen. Bei der Suche des passenden Hotels wurden wir tatkräftig von einem Reisebüro unterstützt.

Eigentlich hatte es, nachdem Baden-Baden nicht klappte, eine Ostsee-Kreuzfahrt auf der Aida-Nova werden sollen. Darauf hatten wir uns so gefreut, für uns alle, wäre es die erste ‚richtige‘ Kreuzfahrt, noch dazu mit Sankt Petersburg, gewesen. 2021 war Corona noch allgegenwärtig und so erlitten wir das gleiche Schicksal, wie so viele Kreuzfahrer:innen: Erst wurden die Landgänge gestrichen, dann das Schiff geändert und am Ende, die ganze Kreuzfahrt gestrichen. Wir waren sehr enttäuscht und traurig. Als kleine Entschädigung wurde uns nun eben bei der Hotelsuche geholfen.

📌Land, Insel, Ort und Hotel stehen fest

Wir haben uns in der Familienkonferenz letztendlich für das Hypocampo Playa entschieden, zum einen, weil es uns optisch gefiel, zum anderen, weil es barrierefrei sein sollte (dazu später mehr), aber auch weil es direkt am Strand lag und gut bewertet war. Ehe ich es vergesse die gelbe und die rote Box kommen wieder, wenn die Reise kommenden Sonntag beginnt.

Nun dürft ihr euch freuen, am nächsten Sonntag beginnt die Reise 🛩️ …

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