Heute habe ich nicht wirklich viel zu berichten, denn es ist Calima. Calima ist eine Wetterlage mit heißer Luft und hoher Luftfeuchtigkeit. Etwas, dass mir gar nicht liegt. Zwei Optionen: Zuhause bleiben oder an den Strand/Pool gehen. Genau diese nutze ich.
D.h. hey am Donnerstag habe ich ‚meine‘ Sprachschule gefunden 🎉. Darüber werde ich aber nicht heute berichten.
Von wegen viel Gepäck
Von meinem (zu) großen Gepäck hatte ich erzählt. Dann geschah der Zauber, hier angekommen, war es gar nicht mehr viel, ganz im Gegenteil.
„Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.“
(Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)
Meine Wohnung
Die Wohnung ist ein Erstbezug gewesen, die Vermieter hatten für alles was man braucht, inkl. Putzzeug, Waschmittel und sogar etwas Deko, gesorgt und das mit Geschmack.
Der Stil ist eher minimalistisch und mehr auf Gäste ausgerichtet, die höchstens ein paar Monate bleiben. Bei mir steht es noch nichts fest bleiben, die Schwalbe geben oder wieder gehen. Sollte ich bleiben, würde ich jedoch noch einmal auf die Suche gehen, denn auf Dauer hätte ich doch gerne sowas wie einen Flur und ein bisschen Aussicht. Für 6 Monate bin ich sehr zufrieden, da tut es diese Wohnung absolut.
Trotzdem ganz so spartanisch ging es nicht, ein paar Kleinigkeiten habe ich noch gekauft: eine Kleiderstange, ein Regal und einen Beistelltisch. Ohne diese Dinge, wäre ich niemals mit dem Stauraum ausgekommen. Der Schrank ist winzig und hätte nie die mitgenommen Kleidung, obwohl diese nicht mehr als eine Capsule-Wardrobe umfassen dürfte, aufnehmen können. In der kleinen Kommode finden Unterwäsche, Handtücher, Bettwäsche etc. kaum Platz.
Im Wohnzimmer befand sich neben Couch, Tisch, Esstisch und 2 Stühlen, nur ein Plastikregal, das ich zwischenzeitlich in die Wasch-/Abstellkammer verbannt habe und stattdessen steht da mein kleines Holzregal. Aber ganz ehrlich, ein Bücherregal und/oder ein kleines Sideboard wären ein Träumchen, genau wie eine gemütliche Sitzgelegenheit, statt des Ikea-Schlafsofas. Das gleiche befand sich früher im Jugendzimmer meiner Tochter (von ihr ausgesucht!).





Mit der Küche komme ich hingegen super klar, es ist alles da, was ich brauche, sogar eine Kramschublade (sehr wichtig!) habe ich. Auch das Bad passt.



Auf jeden Fall lerne ich endlich, minimalistisch zu leben. Es tut gut, sich zu beschränken und man merkt sehr schnell, dass man im normalen Leben viel zu viel angehäuft hat. Das Putzen dauert hier 60 Minuten. Mir gefällt dieser Lebensstil und ich möchte ihn weitgehend beibehalten, nur mit ein wenig mehr Komfort. So ein klitzekleines Bücherregal und ein gemütlicher Sessel …❤️
📌 Übrigens findest du zwischendurch kleine Geschichten und Tipps über mein Leben hier auf Teneriffa auf meiner Facebookseite.
Fortsetzung folgt …