Der Beitrag enthält nicht bezahlte und unbeauftragte Werbung. Er gibt lediglich meine subjektive Meinung wieder und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Heute erzähle ich von unserem Hotel, dem Radisson Blu Resort Costa Teguise (Link im Fazit)und ein bisschen über Puerto del Carmen.

- Teil 1: Anreise von Teneriffa, Teatime in der 17 Etage des einzigen Hochhaus von Areciffe
- Teil 2: Alte (Teguise ) und die neue Inselhaupt-stadt(Arrecife)
- Teil 3: Große Inseltour und unsere Urlaubsort Costa Teguise
Nun also der vierte und leider auch letzte Teil, dessen Schwerpunkt unser Hotel, das Raddison Blue Resort in Costa Teguise ist.
Unser Hotel das Radisson Blue Resort

Gebucht hatte ich es über booking.com, weil es günstiger als die Direktbuchung war. Wir hatten uns auf Grund der guten Bewertungen und der guten Lage sowie unserer positiven Erfahrungen mit der Hotelkette für diese Anlage entschieden.
Unsere wichtigsten Kriterien dabei waren: Ein angenehmes und gepflegtes Umfeld, freundliches Personal, gutes Frühstück, die Möglichkeit im Hotel essen zu können und ein schöner Außenbereich. Wichtig war ebenfalls die Nähe einer Bushaltestelle und überhaupt die Lage. Natürlich sollte es auch in unser Budget passen.
Der erste Eindruck
Unser erster Eindruck vom Radisson Blue Resort war super, Eingangsbereich, Empfang und Bar sind sehr schön und großzügig gestaltet, es gibt bequeme Sitzgelegenheiten und das Personal war sehr freundlich. Allerdings mussten wir ganz schön lange auf unseren Check-in warten, weil einige Gäste vor uns warteten. Uns wurde aber ein Getränk für die Wartezeit angeboten. Als ich aber um eine Kaffee bat (sehr preiswert auf den Kanaren) wurde mir mitgeteilt, dass nur zwischen Sangria und Sekt gewählt werden kann. Erst als ich explizit um ein nicht-alkoholischen Getränk bat, bekam ich einen Mangosaft. Hmmmm!?


Wir schauten uns während der Wartezeit etwas um, es gibt vier Pools, von denen zwei beheizt sind. Der unterste Pool befindet sich im VIP-Bereich, diesen dürfen aber trotzdem alle Gäste benutzen, aber nur Member dürfen die luxuriöseren Liegen und die Bali-Betten nutzen. Außerdem durften wir Normalsterbliche nicht in die weitere Bar, die sich hier befindet. Lustig allerdings, wenn man direkt neben der Bar den unteren Ausgang benutzt, kann man von Außen an den öffentlichen Teil der Bar, dort sein Getränke kaufen und mit diesen wieder reingehen. Absud, aber auch funny, oder? M.M. sollte das Radisson-Management dieses eigenwillige Konstrukt überdenken.






Um ca. 15 Uhr bekamen wir unser Zimmer, zu dem uns ein freundlicher Mitarbeiter brachte. Wir bekamen ein Upgrade zu einer Juniorsuite mit Pool- und seitlichem Meerblick. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet, boten viel Platz und Komfort, jedes hat eine eigene Terrasse mit Tisch, Stühlen und zwei Sonnenliegen. Die vorab bestellten zusätzlichen Kissen waren auch da.
Kulinarik
An diesem Abend buchten wir uns dann auch im Buffet-Restaurant ein, was mit 45€ ohne Getränke ganz schön teuer war. Diesen Preis hätte man durch die Buchung der Halbpension oder eines anderen Abos bis auf 30€ drücken können. Leider muss ich sagen, für uns hat sich die Buchung nicht gelohnt. Das Essen war sicher nicht schlecht, aber eben auch nicht sooooo gut. Die Suppe bspsw. war ziemlich abgekühlt und geschmacksneutral. Insgesamt war es für uns und unsere Bedürfnisse nicht sehr zufriedenstellend.
Daher waren wir am nächsten Morgen auch wirklich erstaunt über das phänomenale Frühstück, dass man sich nicht besser hätte wünschen können. Es würde sich auf jeden Fall in der Hitliste meiner Hotel-Frühstücke sehr weit vorne einordnen. Vielfalt und Qualität waren toll.
Leider war ich anscheinend so begeistert, dass ich es versäumt habe, auch nur ein Foto zu machen. Das italienische Restaurant des Hotels haben wir nicht ausprobiert.
Ein toller Außenbereich
Sehr gut hat uns auch der Außenbereich, um und in den (geheizten) Pools gefallen. Wir fanden es schon schade, dass sich das Wetter nur zweimal für einen Poolbesuch anbot. Sehr unkompliziert ist der Handtuchservice am Pool, man kann Anzahl und Farbe frei wählen, nehmt die Türkisen, die sind besonders groß und kuschelig. Man darf sie auch für die eigene Terrasse nutzen und so oft man möchte tauschen. Positiv auch, dass man durch die Außenanlage das Gelände an der Promenade, die bis zum Hafen geht verlassen kann und auch ganz schnell am Strand ist.
Ebenfalls angeboten wurden Joga- und Agua-fit-Kurse, eine Jogastunde konnte ich vom Balkon beobachten und fand sie sehr professionell.







Service
Die Zimmerreinigung war exzellent, schnell und an fünf der sieben Tage bereits erledigt, als wir vom Frühstück kamen. Auch Rezeption und Handwerkerservice funktionierten freundlich, schnell und unkompliziert. Sowohl die Bitte nach weiteren Wolldecken, als auch die, unseren Safe zu öffnen, nachdem ich mir den Code nicht gemerkt hatte, wurden innerhalb kürzester Zeit sehr freundlich erledigt.
Partytime
Sehr nett war es auch abends in der stets gut besuchten Bar, in der es auch fast täglich Showakts gab, deren Qualität allerdings nicht so toll war. Aber die Gäste aus Großbritannien machten ordentlich Stimmung und so hatten auch wir Spaß mit bspw. einer echt schlechten (dadurch lustigen) ABBA-Show. Wie sagte die eine englische Dame „Great Party, isn’t it?“ Die Cocktails fand ich mit über 10€ für kanarische Verhältnisse sehr teuer.
Unser Flug nach Teneriffa ging erst abends, so dass wir am Vortag (vorher geht es nicht) wegen eines Late Check-outs um 16 Uhr baten. Diesen bekamen wir am Ende auch, mussten ihn allerdings mit 20€ pro Stunde, insgesamt 80€ auch recht teuer bezahlen.
Unser Fazit vom Radisson Blu Resort
Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit dem Radisson Blu Resort in Costa Teguise und würden uns auch jederzeit wieder dafür entscheiden. Wünschenswert wären ein paar kleine Verbesserungen, wie ein paar Kleiderhaken im Zimmer sowie eine Ablage in der Dusche, die ganz fehlte, so dass man, wollte man eigene Produkte nutzen, alles vom Boden klauben musste.
Toll auch verbesserte Cocktails sowie qualitativ bessere Showakts und auch bei der Halbpension gibt es Luft nach oben. Da sich die Poolanlagen ja auf mehreren Ebenen befinden, sind die Wege teilweise ganz schön weit und es fehlt ein Getränkeservice am Pool (evtl. nur in der Nebensaison?).

Stippvisite in Puerto del Carmen
Puerto del Carmen – das bedeutet Sonne, Strand und jede Menge Trubel. Wer es ruhig und authentisch mag, muss hier manchmal genauer hinschauen, denn an der langen Promenade reihen sich Bars, Restaurants und Souvenirläden aneinander. Mit ein bisschen Neugier entdeckt ihr aber auch gemütliche Ecken, gute Tapas und die Gelassenheit, für die Lanzarote bekannt ist.
Uns hat der Ort hat uns nicht so gut gefallen, aber das ist Geschmacksache. Es ist halt nur touristisch und viele Läden und Lokale sind sich sehr ähnlich und qualitativ nicht toll.
Ausnehmen von der Kritik würde ich die Gegend um das Luxusresort Los Fariones (600€ aufwärts pro Nacht). Aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass die Strände in Puerto del Carmen schöner als in Costa Teguise sind.











So geht es weiter
Der Aufenthalt auf Lanzarote ist beendet, aber ein paar Tage verbrachte meine Tochter noch bei mir, wir besuchten das Palmethum in Santa Cruz und den Terressitas Strand.
Fortsetzung folgt …
Ein Gedanke zu „Lanzarote Teil 4 – Das Radisson Blu Resort in Costa Teguise sowie Puerto del Carmen“