Darf ich vorstellen: Ela, the Red Nose Rendeer oder wusstet ihr, dass man an der Nase einen Kribbel haben kann? Ich schon, jetzt!

Frühstück a‘ la Carte mit Ambiente
Morgens werde ich IMMER spätestens um 8.00 Uhr wach, heute natürlich nicht. Um 9.38 Uhr schaute ich auf die Uhr, um 10.15 Uhr saß ich beim Frühstück und man bedenke all die Schichten, in die ich mich hüllte.
Der Wetterbericht hatte -20° angesagt 😱❄️. Seid nicht so neugierig, na okay, unten findet ihr die Schichtenliste. Für mich war sie fast perfekt
Das Frühstück war übrigens super, mal kein Buffet, dafür a la Carte. Ich hatte mich für Rührei mit frischen Champignons sowie einen frischen Obstsalat entschieden und natürlich die üblichen Basics. Etwas gewöhnungsbedürftig das typische, etwas süßliche Schwarzbrot.
Wie süß ist dieses Hotel? Sei es das Zimmer, der Frühstücksraum und dazu noch die reizende Bedienung. Eindeutig ein Fachfrau, eine Hand ist auf dem Rücken.


Bei Minus 20° Vilnius entdecken
Gegen 11.00 Uhr starte ich vor dem Hotel, erlebe so einige Irrungen und Wirrungen und bin absolut schockverliebt. Diese Stadt ist einfach zauberhaft. Ganz schön weit bin ich schon rumgekommen, aber das habe ich selten erlebt. Liegt es am glitzernden Schnee, am strahlend blauen Himmel, an den altertümlichen Straßenlampen, der großen Dichte an Kirchen, den reizenden Menschen oder doch an den unzähligen Café’s? Wie aus der Zeit gefallen, fühle ich mich, als habe Doctor Who (ich hoffe, Matt Smith🙏) mich mit der Tardis ins 19. Jahrhundert entführt. Dazu sooooo toller Weihnachtsschmuck, der leider ab heute verschwindet.













Kirche, mal heiter
Sehr begeistert hat mich auch die wunderbar helle und luftige Kathedrale mit dem separaten Tum. Ihre Anfänge reichen bis ins 13. Jahrhundert, ein Platz der eng mit der Geschichte Vilnius und Litauens verbunden ist (Wikipedia)Es gibt hier viele gläubige Katholiken, um sie nicht in ihrer Andacht zu stören habe ich mich beim Fotografieren zurückgehalten.











Uzupio Res Publica wie Kreuzberg, nur anders

Nach einer kurzen Pause im Hotel (Akkus aufladen, sowohl des Handys als auch meinen) ging es weiter in Richtung Uzupio Res Publica, das Kreuzberg von Vilnius, sozusagen. Es war gegen Vier, die Sonne verabschiedet sich, schaut einfach die Fotos an.














Nachdem ich mich auf dem Rückweg so richtig verfranzt hatte. Maps fror zu sehr, hatte sich beleidigt zurückgezogen und nun musste ich ran. Das ist, wenn es um Orientierung geht nie eine gute Idee. Es war mit -22° inzwischen echt bitterkalt. Aber nach schlussendlich 22.000 wundervollen Schritten folgte die Belohnung.


Wie versprochen, meine Schichten 😉:
- Das Übliche
- Skiunterhemd, Themoleggins, 2 Paar Strümpfe
- Rolli, Jeans
- Fetter Rollkragenpullover
- Dicker wadenlanger Daunenmantel, Schal, Mütze, 2 Paar Handschuhe, dick gefütterte GoreTex Stiefel mit extra Thermosohle.
📌 Fortsetzung folgt
- Pfingsten in Barcelona: Die Familia Sagrada, Tapas und die Suche nach dem perfekten Cap
- Pfingsten in Barcelona: ein tolles Hotel, Zeit mit meiner Tochter und ganz Spanien im Poble Espanyol
- Ich bin zurück auf Teneriffa und MUECA, das Streetart-Festival, auch
- Heringsdorf/Usedom: Frühlings- und Spa-Tage
- Stopover in Alicante





Ein Gedanke zu „Litauen, Vilnius – ein Wintermärchen! Part 2“