Wie sieht ein ganz normaler Tag bei mir hier in Puerto de la Cruz aus? Auf jeden Fall fängt er sehr ähnlich an, wie in Berlin. Von solchen Dingen wie Zähne putzen und Duschen brauche wir nicht zu reden und natürlich gehört auch hier ein bisschen Putzen dazu. Zum Glück geht das aber sehr viel schneller als Zuhause. Wo nicht viel ist, kann man nicht viel putzen.
„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ (Francis Bacon,)
Belohnungen sind wichtig!

Somit war ich fleißig. Findet ihr nicht auch, dafür hatte ich mir eine Belohnung verdient? Meiner Meinung nach war es auf jeden Fall so und es gab da diese ganz besonders schöne kleine Tasche. Die mich allerdings demnächst vermutlich irre oder zur Einbrecherin macht. Denn egal, wann ich vor diesem Laden stehe, er hat geschlossen.
Ein wenig getröstet hat mich der Fund einer neuen Fruteria und dann die Entdeckung eines super tollen neuen Cafés. Dabei fällt mir ein, habt ihr schon von der Cafe-Kultur hier in Puerto gehört? Manch eine*r zieht hier den ganzen Tag durch die Stadt und trifft Leute in den verschiedenen Cafe’s. Das liegt daran, man lernt sich sehr schnell kennen, man ist sich sympathisch, verabredet sich oder whatsappt. Schon heißt es: ‚Lust auf einen Cortado? Wir treffen uns um … im …“. Ein Cortado ist übrigens ein Espresso mit Milchschaum, auch genauso klein. Das ist komplett normaler Alltag hier. Mir erzählte neulich ein Bekannter, er habe heute noch vier Treffen. Eine schöne und entspannte Sache, die sich auch jede*r leisten kann, ein Cortado kostet zwischen 1,20 und 1,50€.
Aber zurück zu meiner Entdeckung, in diesem Fall sehr spontan, hatte ich ein Date mir mir, lernte dort aber trotzdem sehr nette Menschen kennen. Das Cafe Releive kann ich wärmstens empfehlen. Mein Tostada aus geröstetem Sauerteigbrot mit Frischkäse, Tomatenkonfitüre mit Piment und Thunfisch war ein Gedicht.




Fast zu schön um wahr zu sein
Ab dem nächsten Tag war kühleres Wetter angesagt, von daher habe ich mich gegen einen HulaHoop- Workshop bei der lieben Heike und für einen Besuch in den Meerwasserschwimmbädern Lago Martiánez entschieden. Übrigens sind die jetzt noch viel schöner, als zum Zeitpunkt meiner Ankunft, denn inzwischen sind alle Bereiche wieder geöffnet. Das Bad zieht sich jetzt vom Martiánez-Strand bis hin zur Kapelle von San Telmo.
Nicht immer kommt das Beste zum Schluss
Abends wäre ich gerne mit meinen Freundinnen ins Tito´s (Restaurant-Tipp) gegangen, aber ich hatte noch ein bisschen war mit meinem Ehrenamt zu tun und war dann stattdessen noch im Supermercado gewesen … hurra!
Fortsetzung folgt …