Mehr Authentizität im Internet heißt ja die Devise. Natürlich ist auch hier nicht alles großartig. Vielmehr gibt es auch unter diesem so feudalen Dach einige Achs.
Hallo ihr Lieben!

Therapien zum Mitnehmen, bitte!
Wie schon erzählt, haben die Therapien meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die würde ich am liebsten alle einpacken und mit nach Hause nehmen – egal ob Physio-, Ergo- oder Atemtherapie. Auch die künstlerische Selbsterfahrung und die Gesprächsgruppen sind ein echter Gewinn.
Und dann wären da noch die freiwilligen Zusatzangebote: vom Lachyoga bis zu den Ausflügen – alles richtig gut. Lachyoga war mein persönliches Highlight. Es fühlt sich an wie Bauchmuskeltraining extrem lustig.

Wenn Begeisterung an der Kantine endet und Boomer nerven
Leider endet meine Begeisterung beim Essen. Ich weiß immer Ansichtssache, aber in meinen Augen ziemlich scheußlich.
Manche der Mitpatienten lassen mich die Vorurteile gegen Boomer besser verstehen, obwohl ich auch dieser Generation angehöre. Ironie des Lebens.
Abgeschnitten von der Außenwelt
Am meisten stört mich aber die mangelnde Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, der einfach NiCHT vorhanden ist. Ohne Auto ist man hier eingesperrt, die nächste Stadt (10km) zu erreichen kostet ca 30€ pro Strecke
Die rettenden Inseln im Wochenrhythmus
Umso froher bin ich dass jede Woche ein Busausflug angeboten wird. Letzte Woche ging er nach Schleswig, heute war Husum mit dem Krokusblütenfest das Ziel.
Nicht zu vergessen: meine Wanderung nach Damp, dem wohl hässlichsten Seebad Deutschlands (behaupte ich jetzt einfach mal). Auf der anderen Seite ging es nach Olpenitz – auch keine klassische Schönheit.






















