Passenderweise habe ich mit ‚Krabi sehen und gehen‘ den letzten Beitrag zu Thailand veröffentlicht, offensichtlich bin ich gegangen und habe dann vergessen weiterzumachen. Dabei war auch die Zeit in Krabi sehr besonders so wie auch die letzte Woche in Khao Lak. Besser spät als nie, nun geht es weiter.
Wo befinden wir uns inzwischen?
Der letzte Beitrag (Part IX) endet mit dem denkwürdigen Klappertaxi, gesponsert von bookimg.com, bzw. wie es uns vor dem von uns gebuchten Hotel in Aonang Beach/ Krabi absetzt. Die Lage, direkt am Strand war toll, aber das war es auch mit Superlativen. Die Anlage wirkte lieblos gepflegt, das Personal unterkühlt, ganz anders als sonst in Thailand. Als wir in unser Zimmer kamen sind wir fast rückwärts wieder raus, es war komplett abgewohnt, die Überdecken und die Tische fleckig, aber das absolute Highlight war die Toilette, statt weiß war sie im Inneren nicht gelb sondern wirklich k***braun. Ich habe eine entsprechende Bewertung geschrieben, werde das Hotel aber hier aus rechtlichen Gründen nicht nennen. Nur soviel: Schaut ganz genau hin, lest die Bewertungen gründlich und vor allem, schaut was zwischen den Zeilen steht.
Immerhin hatten wir bei booking.com ein sehr gut bewertetes 4****-Hotel gebucht. Uns war sofort klar, hier bleiben wir nicht. Wir nahmen unser Gepäck, leider halfen alle Diskussionen nicht, wir blieben auf den Kosten sitzen. Auch eine spätere Beschwerde beim Tourismus Ministerium blieb erfolglos und die Buchungsplattform bedauerte zwar und als Trost bekamen wir 50 € Reiseguthaben, auf über 600€ blieben wir sitzen
Lernsatz:
Bezahle ein Hotel, dass du nicht über einen Reiseveranstalter gebucht hast, niemals im Voraus! Auch nicht bei Buchungsportalen.
Wer suchet der findet
Wir mussten daher auf die Schnelle ein Hotel finden und jetzt hatten wir Glück. Google zeigte uns ein wunderschönes Hotel an, dass schon fast im Dschungel lag. Die kurze Zeit in Aonang hatte uns schon gezeigt, nicht mitten im Getümmel kann nur gut sein. Diesmal waren wir jedoch schlauer, wir riefen an und fragten, ob etwas frei ist und fuhren dann hin um erstmal zu schauen.

Bereitwillig zeigte uns die Chefin der Rezeption alles und wir waren und blieben komplett begeistert vom Anana Ecological Resort Krabi (Hotelbewertung folgt demnächst in den Sachlichkeiten). Jetzt nur soviel, dieses Hotel war ein Traum von A-Z, angefangen mit der Lage, über die Zimmer bis hin zum Pool oder zu den Joga Lessons. Später erfuhren wir der Manager war Deutscher und der Besitzer Österreicher, beide lernten wir als sehr freundliche und aufmerksame Gastgeber kennen.
Unser Wohlfühlhotel in Aonang Beach (Krabi)



Toll war es auch, dass das Hotel einen regelmäßigen Shuttle in die Stadt und zum Strand angeboten hat. Beide Restaurants und das Frühstück waren top. Auch Ausflüge könnte man buchen und gleich nebenan lag ein sehr originelles Dschungel-Restaurant.
Es war gar nicht so einfach, die Zeit zwischen Hotel und anderen Aktivitäten aufzuteilen. Begonnen haben wir unsere Zeit in Krabi mit einem wunderbaren Essen auf der Dachterrasse. Das Steak war ausgesprochen gut.


Nach der Aufregung der Anreise gönnten wie uns einen sehr schönen Vormittag am Pool.


Manchmal muss die Seele einfach baumeln Nach einer Joga-Stunde für Josy und einem Power Napp für mich, sind wir mit dem Shuttle in die Stadt gefahren.
Aonang Beach, hier scheiden sich die Geister
Nun sollte ich mit dem Schwärmen fortfahren, kann ich aber leider nur bedingt und ich finde, ein Blog sollte ehrlich sein. Mir gefällt Aonang Beach leider nicht wirklich, der Ort ist wenig schön, etwas ungepflegt, voller Stolperfallen, Schlaglöcher und wahnsinnig laut. An diesem ersten Eindruck sollte sich auch im Laufe der Woche nichts ändern und ich persönlich würde nicht wieder nach Aonang Beach fahren, aber sehr wohl in die Region Krabi. Wegen meiner Eindrücke war ich nochmal dankbarer für unser Hotel, abseits vom Geschehen. Was ich aber auch sagen muss, ein Vorteil des Ortes ist seine ideale Lage zum Ausschwärmen. Darüber hinaus, gab es viele tolle Restaurants und Cafés, auch Shopping machte Spaß und ich bin sicher, wer Partyleben sucht, findet ein großes Angebot.







Wir sind an diesem Nachmittag dann noch zum Strand gelaufen, glücklicherweise bergab, bei knapp 40° Grad ein echter Glücksfall. Gegen Abend, am Strand entfaltete der Ort dann endlich seinen ganz eigenen Zauber. Der Strand ist sehr schön, mit den vielen dümpelnden Booten, dem reichen Grün, den Lagerfeuern und dem wundervoll kitschigen Sonnenuntergang. Überall Musik, Feuerschlucker, schöne Lokale, nette Boutiquen und so intensiver Grasgeruch, dass man allein davon fast high würde.

Beim nächsten Mal verrate ich euch, was wir alles unternommen haben und welchen Standort ich das nächste Mal wählen würde.