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Santa Cruz – Da war doch noch was, Stadt & Oper

Heute nun der vorletzte Part meines Berichts zur Insel-Hauptstadt Santa Cruz. Es folgen demnächst noch die gesammelten Sachlichkeiten. Der dritte Tag ist wohl eher nicht von Interesse für euch, denn da ich  demnächst über Weihnachten nach Hause fliege, brauchte ich noch Geschenke und wer von uns ist nicht gerne Schnäppchen Queen?

Die Museen sind abgehakt, auch wenn ich überlegt hatte, noch ins Kunstmuseum zu gehen. Doch irgendwie war mein persönlicher Sättigungsgrad erreicht.

Santa Cruz kann auch historisch

So nahm ich mir auch die Zeit mich rund um das Museum umzusehen und stellte fest: wow, echt schön ihr! Kennt ihr das? Man ist so im Tunnel, dass man keinen Blick für die Umgebung hat. So geht es mir, wenn ich einen Plan habe und genau darum begrub ich jetzt jeglichen Plan und öffnete meine Augen weit.

Das Augen öffnen lohnte

Ich liebe es, mich einfach durch die Straßen treiben zu lassen. Ziele finde ich manchmal lästig. Es ging einfach in Richtung Centro Histórico, dass zwar klein, aber auch sehr fein ist.

Mir fiel direkt so ein süßes Lokal ins Auge und da mein Magen knurrte, beschloss ich einzukehren.

Er (mein Magen) ist echt ein schlaues Kerlchen und hatte eine echt gute Wahl getroffen.

Im historischen Zentrum scheint die Zeit stillzustehen, dort gibt es bezaubernde Plätze, friedvolle Orte, die 1000 km von der Neustadt entfernt zu sein scheinen und ebenso weit von der quirligen Fußgängerzone rund um die Calle de Castillo

Dort ging es gerade los mit der Weihnachtsbeleuchtung, an dem Abend gab es ein Konzert.

Die Piraten ähm Kreuzfahrer sind da

Auch nicht uninteressant, ob aber positiv? Gleich 3 Kreuzfahrtschiffe lagen im Hafen, entsprechend voll war die Stadt und auch an den Preisen ist es durchaus spürbar.

Tränen fließen mit und um Madame Butterfly

Nun müssen alle, die Opern nicht mögen stark bleiben oder aber einfach  hier aufhören zu lesen.

Meine Erwartung an die Oper im Auditorium Santa Cruz? Ich dachte vom Niveau her, an eine mittlere deutsche Großstadt. Nachdem ich im letzten Jahr die Netbetko in Verona habe singen hören, meinte ich, mich zu beeindrucken wäre ich nicht leicht

I must have her, even though I injure her butterfly wings.“

Pinkerton

Dann hat mich die wundervolle Kristine Opolais jedoch im Sturm gewonnen. Diese Frau hat nicht nur die Stimme eines Engels, sie ist – und damit auf der Opernbühne absolut einzigartig – auch eine fantastische Schauspielerin. Sie, respektive Madame Butterfly, hat mich dermaßen bewegt, dass mir schon kurz vor dem traurigen Finale, dicke Tränen die Wangen runterliefen.

Das Auditorium erinnert ein klein wenig an die Oper in Sidney, der Bau ist einfach schön, die Plätze sind so gut angeordnet, dass man von überall eine perfekte Sicht hat. Zudem waren die Canarios ein fantastisches Publikum, der Applaus dauerte endlos, alle standen und Brava-Rufe schallten durch den Saal. Das war Gänsehaut pur!

Die unglaubliche Besetzung

Hatte ich erwähnt das Kristine Opolais ein echter Weltstar ist, der an allen großen Opernhäusern der Welt (Metropolitana Opera, Scala, Royal Albert Hall, Staatsoper Berlín, …) gesungen hat? Wisst ihr was meine Karte, auf einem der besten Plätze gekostet hat? Ganze 30€!

It look’s like X-mas

Nachdem ich komplett beseelt aus Madame Butterfly kam, konnte ich mir auf dem recht kurzen Weg zurück zum Hotel, noch den kleinen Weihnachtsmarkt und den Schmuck ansehen.

Fortsetzung folgt ..

Ein Gedanke zu „Santa Cruz – Da war doch noch was, Stadt & Oper“

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